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Schau mir in die Augen… Muffins in Eulenform

Eulen-Muffin

Muffin in Eulenform
bei flickr icon-external-link

Das Muffin-Rezept habe ich auf sanella.de gefunden und ich wollte natürlich wissen, ob die Muffins erstens so lecker schmecken wie sie aussehen und ob ich es zweitens hinkriege, dass sie aussehen wie auf dem Bild von Sanella.

Und ich muss sagen, das Ergebnis meines Selbstversuchs hat mich überzeugt, sowohl geschmacklich als auch optisch und ich kann es jedem nur empfehlen es selbst auszuprobieren.

Screenshot

zum Rezept von Sanella

Dazu habe ich aber noch ein paar Tipps, die ich selbst gern vorher gehabt hätte. Ganz ohne kleine Hindernisse hat es nämlich auch nicht funktioniert, so dass der angegebene Zeitfaktor von 45 Minuten wirklich nur als grober Richtwert anzusehen ist. Aber das ist sicherlich bei jedem unterschiedlich. Meine Voraussetzungen sind eine geringe Backerfahrung und eine sehr kleine Küche mit wenig Arbeitsfläche.

1. Augen-Kekse

Zu den Oreo-Keksen: Man braucht 24 Stück für die Augen. Also nur den Teil, an dem die weiße Creme beim Aufdrehen hängen bleibt. Das Auseinandernehmen der Kekse muss deshalb sehr vorsichtig geschehen, so dass auch die komplette Creme als weiße runde Fläche auf einer Kekshälfte haften bleibt. Das hat bei mir auch zu 89% geklappt.

Keksaugen

Kekshälften und Schokolinsen als Eulenaugen

Aber Vorsicht, eine Packung Oreos enthält zwar 14 Kekse aber wenn man vorher nascht, kann man keine fehlerhaften Eulenaugen austauschen. So gab es bei mir auch einen Muffin, der eben kein Weiß in den Augen hatte. Das geht auch, ist aber eher die Halloween-Eulen-Variante, wenn man dann vielleicht noch eine rote Schokolinsen als Pupille aufklebt… 😉

2. Pupillen-Schokolinsen

Bei den Schokolinsen habe ich mich für m&m’s entschieden, weil ich wusste, dass sich in einer Packung braune, orangefarbene und gelbe befinden würden, welche für Augen, Schnabel und sonstige Dekoration einsetzbar wären. Die Linsen habe ich dann auch vorher auf die Kekshälften geklebt, was sich als gute Idee herausstellte. Das kostet zwar Zeit aber die Gefahr etwas an dem fast fertigen Muffin zu zerstören ist geringer, wenn die Linse auf der weißen Creme nicht so recht halten will. Die m&m’s mit Schokolade anzukleben ist ein sehr guter Tipp aus dem Rezept.

3. Muffin-Teig

Ist der Teig wie im Rezept beschrieben, zusammengerührt, in die Förmchen gefüllt und in den Backofen geschoben, kann man die Schokocreme zubereiten. Übrigens ist der rohe Muffinteig schon sehr sehr lecker. Die Reste der Rührschüssel mit der Fingerspitze auszuleeren ist also ein Muss… inklusive Bauchschmerzen danach. Aber sie sind es wert. 🙂

4. Schokoladencreme

Die Schokoladencreme ist relativ knapp bemessen. Mit mehr Masse, die auf die fertig gebackenen Muffins gestrichen wird, lassen sich diese eulentypischen Federbüschel am Kopf besser formen. Aber es hat auch so ganz gut geklappt, wie die Fotos beweisen. Das Endergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt köstlich.

Eulen-Muffins

Eulen-Muffins beim Fotoshooting | bei flickr icon-external-link

Bitte lächeln!

Wie immer, wenn Essen fotografiert wird, habe ich hierbei natürlich auch ein wenig getrickst. Der fertige Muffins hat sich relativ schnell nach dem Backen aus dem Papierförmchen gelöst. Das sah nicht so schön aus, weshalb ich die Förmchen für die Fotos durch neue ersetzt habe. Außerdem hatte ich meine Shootingstars eine Nacht im Kühlschrank, so dass die Schokolinsen angelaufen sind. Also habe ich die m&m’s mit einem kleinen Pinsel und Wasser »bemalt«. Allerdings musste ich mich mit dem Foto dann sehr beeilen, weil das Wasser die Zuckerglasur der Linsen auflöste und diese sich dann selbstständig machte. Nach dem Fotoshooting sahen meine Eulen zwar ziemlich verheult aus, schmeckten aber trotzdem noch sehr gut.

Übrigens kam eines meiner Fotos bei Oreo auch ziemlich gut an, so dass es ihnen einen Post bei Facebook wert war.

 

 

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